Rheuma

Rheuma

Bei der rheumatoiden Arthritis empfehlen wir das Gerät BioTorus LT-100 für physikalische Therapie. Vor Allem seine analgetischen (gegen Schmerzen) und entzündungshemmenden Wirkungen werden genutzt. Wir nutzen auch seine Wirkung zur Beeinflussung des Immunsystems.

Rheumatoide Arthritis, auch chronische Polyarthritis genannt, ist die häufigste rheumatische Erkrankung und 1-2 % der Bevölkerung, bei Frauen häufiger als bei Männern. Die Ursache für Arthritis ist nicht ganz klar soweit, es gibt jedoch zwei Zusammenhänge mit genetischen Faktoren und autoimmunologischen Prozessen. Das Immunsystem wendet sich gegen seinen eigenen Körper, besonders in Gelenken, und verursacht schädigende Entzündungsreaktionen.

Zu typischen Symptomen gehören Nachts- und Morgenschmerzen in Fingergelenken, meistens symmetrisch, als auch Morgensteifheit dieser Gelenke, die mehr als eine Stunde dauert. Dann kommt es zum Befall anderer Gelenke, ihrer Deformation und seltener zur Beteiligung der Organe (Augen, Speichel- und Tränendrüse, Haut, Herz, Lunge).

Für die Verhinderung oder Verlangsamung der Schädigungen ist ein frühzeitiger Anfang der angemessenen Behandlung entscheidend. Sie besteht aus den sog. Grundarzneimitteln in Kombination mit anderen entzündungshemmenden Medikamenten, ergänzend hilft auch die physikalische Behandlung, Krankengymnastik und chirurgische Therapie.

Rheumatoide Arthritis kann sich in jedem Alter entwickeln, sogar im Kinderalter. Am häufigsten beginnt die Erkrankung zwischen dem 35. und 55. und nach dem 60. Lebensjahr. Dann kann die rheumatoide Arthritis in unterschiedlichen Stufen und Formen vorkommen, und sie kann mit anderen autoimmunologischen Erkrankungen verbunden werden, z.B. der Lunge oder Leber.

Ursachen

Rheumatoide Arthritis hat keine bekannte Ursache, die bis jetzt noch definitiv geklärt würde. Es ist wahrscheinlich, dass Zellen des Immunsystems sich am Anfang des Krankenprozesses aktivieren und wenden sich ihren eigenen Körper wenden. Eine Form von Leukozyten, die sog. T-Lymphozyten, aktiviert sich. An der Aktivierung beteiligen sich bestimmte Gewebemarker (HLA-Antigene), die die T-Lymphozyten als dem Körper eigen nicht erkennen und sie greifen sie an.

Die Aktivierung der T-Lymphozyten folgt zur Entzündung der Umgebungsgewebe, während der in den Ort der Entzündung auch andere immuno-kompetente Zellen gerufen werden. Die Entzündungsreaktion betrifft v.A Zellen der inneren Gelenkschmiere (Synovia). Zu typischen Folgen dieser Gelenkentzündung gehören die Überwärmung, Schmerzen und Schwellung, und schließlich die Beschränkung der Funktion.

Entzündungsschmerzen und Schmerzen, die durch die sekundäre Schwellung im Gelenk entstehen, treten während akuter Arthritis-Anfälle auf, sind aber auch langwierig und brennend in der Zwischenzeit.

Symptome

Typische Symptome:

  • Nachts- und Morgen-Gelenkschmerzen
  • Morgensteifheit in 3 oder mehreren Gelenken mehr als 1 Stunde
  • Gelenkschwellung, typisch in Grundgelenken der Finger (MCP-Gelenke) und in mittleren Fingergelenken (PIP-Gelenke)
  • Allgemeines Krankheitsgefühl mit Ermüdung und Erschöpfung

Auch wenn es im Frühstadium nur wenige Gelenke betroffen werden, entwickelt sich nach einiger Zeit fast immer die sog. Polyarthritis, d.h. Entzündung vieler größerer und kleinerer Gelenke, sehr oft werden Hand- und Fingergelenke betroffen. Eine Ausnahme bildet nur die Wirbelsäule, die fast nie betroffen wird (außer dem Gelenk zwischen dem Kopf und Hals- Gelenk atlanot-axial). Im weiteren Verlauf der Krankheit treten folgende typische Änderungen auf:

  • Ulnardeviation = Abspreizen der Finger Richtung Außenseite
  • Schwanenhalsdeformität = Beugestellung des Finger-Endgelenkes
  • Knopflochdeformität = verharrtes Mittelgelenk des Fingers
  • rheumatischer Knoten = ein Knoten auf der Seite der Gelenke, die man ausstrecken kann
  • Schwanenhalsdeformität des zweiten Fingers= rheumatischer Knoten auf dem Vorderarm

Betroffen können jedoch nicht nur Gelenke, sondern auch andere Organe werden. Diese sog. extraartikulare Anzeichen betreffen die Lunge, das Herz, Augen, die Haut und verschieden Drüsen (Tränen- und Speicheldrüsen). Sie haben gemeinsam, dass es hier zu Entzündungsreaktionen mit pathologischem Umbau des Gewebes kommen kann.

Therapie

Die Behandlung fordert viele Erfahrungen, als auch interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Rheumatologen-Internisten, Orthopäden, Krankengymnasten und Ergotherapeuten. Zur Verfügung stehen folgende Therapieformen:

Medikamentöse Therapie

  • Kortison-Injektionen in die Gelenke
  • Krankengymnastik und physikalische Therapie
  • Ergotherapie und Rehabilitation
  • Operative Behandlung (Synovektomie und rekonstruktive Chirurgie)
Bei dieser Erkrankung empfehlen wir

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BioTorus LT-100 – Gerät für die Magnetfeldtherapie

Es handelt sich um ein Gerät, das für die Vorsorge und Behandlung mit Hilfe von dem niederfrequenten pulsierenden Magnetfeld bestimmt ist. Seine Vorteile beruhen vor Allem in Wirkungen gegen Schmerzen (analgetische Wirkung),  Muskelkrämpfe-lösender Wirkung, Wirkung gegen Schwellungen (antiödomatös), heilenden und entzündungshemmenden, regenerativen Wirkungen und Wirkungen, die die Durchblutung verbessern (vasodilatierend). Das Gerät ist ein zertifiziertes medizinisches Gerät der IIa Klasse.

Vorteile des Gerätes

BioTorus LT-100 – Gerät für die Magnetfeldtherapie

  • einzigartige Konstruktion – das Gewicht des Gerätes nur 850 Gramm,
  • es ist möglich, einen externen (äußeren) Applikator anzuschließen, und damit kann das Gerät von zwei Personen zugleich benutzt werden, bzw. auf zwei unterschiedliche Bereiche bei einer Person wirken,
  • es ist das einzige Gerät in der EU, das ermöglicht, für jeden von den Applikatoren ein anderes Programm zu benutzen
  • das Gerät verfügt über die patentierte NTS-Technologie, die verhindert, dass der Körper sich auf die Behandlung mit dem Gerät gewöhnt,
  • fließende Regulierung der Magnetfeldintensität und dadurch auch die Möglichkeit, das Gerät bei Menschen, die gegen das Magnetfeld empfindlich sind, oder auch bei kleinen Kindern, für die eine niedrigere Intensität reicht, zu benutzen,
  • die Therapielänge kann von 5 bis 60 Minuten je nach Bedarf oder Diagnose eingestellt werden,
  • die Reichweite des Magnetfeldes bis 45 cm von der Mitte des Gerätes (heilende Wirkungen umfassen einen größeren Körperbereich als andere Geräte.
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